
Bei der Ortsmitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Altkreis Osterode am vergangenen Freitag standen ein Rückblick auf ein engagiertes Jahr, personelle Veränderungen im Vorstand und die bevorstehende Kommunalwahl im Mittelpunkt. Zu Gast war die Landtagsabgeordnete Pippa Schneider, die aus dem niedersächsischen Landtag berichtete.
Für den Rechenschaftsbericht des Vorstandes berichtete Sprecherin Almut Mackensen über Aktivitäten im Vergangenen Jahr. So konnte das Grüne Büro am jeweils dritten Samstag im Monat 8-mal seine Türen öffnen und wurde mit einem Fahrrad-Check-Up, einem Pflanzentauschtag und Informationen rund um das Thema Wasser bereichert. Mit einem Stammtisch waren die Grünen im Altkreis Osterode in Bad Sachsa, Bad Grund und in Scharzfeld vertreten. Aus Anlass der Befreiung vor 80 Jahren organisierte der Vorstand eine Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora, die auf großes Interesse stieß. Informationsstände zum Thema Balkonkraftwerke zogen in Osterode und Bad Sachsa Aufmerksameit auf sich. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Karo Otte bot sich die Gelegenheit mit dem Geschäftsführer der Kreiswohnbau zu sprechen und deren Weg und manche Hürden bei der Decarbonisierung der Wohngebäude kennen zu lernen.
Die Kassenprüferin Simone Stolzenbach konnte dem langjährigen Kassierer des Ortsverbandes, Björn Bühring, auch für seinen letzten Rechenschaftsbericht eine hervorragend gute Führung der Kasse bescheinigen. Er trat zurück und als neuer Kassierer wurde im Anschluss Benjamin Adermann zum neuen Kassierer gewählt, der zuvor schon ein Jahr im Vorstand als Beisitzer mitgewirkt hatte. Da mit Gabi Bühring eine weitere Beisitzerin den Vorstand verließ, wurden mit Jean Knödel-Keane und Michael Momberg, beide aus Bad Sachsa, neue Beisitzer gewählt und die zwei ausscheidenden Mitglieder mit großem Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit verabschiedet.
MdL Pippa Schneider informierte über aktuelle Gesetzes-Initiativen und Themen aus dem Landtag. Auch dort, so berichtete sie, werden die Parteifinanzen der AFD gerade unter die Lupe genommen. Schneider konnte auch berichten, dass die Landesregierung gerade Verbesserungen für das Kommunalverfassungsrecht auf den Weg gebracht hat. Damit wird es in Zukunft leichter, dass Personen von den Wahllisten nachrücken, wenn ein Mandatsträger oder eine Mandatsträgerin aus einem Stadt-, Gemeinde- oder Ortsrat ausscheidet.
Die beiden Sprecherinnen Lydia Krause und Jana Friedrichs stellten neue Formate für den kommenden Kommunalwahlkampf vor. Jana Friedrichs dazu: „Wir starten mit einem sehr motivierten Team in den Kommunalwahlkampf und streiten für eine Politik, die sich für die Menschen vor Ort engagiert und die Zukunftsthemen realistisch in den Blick nimmt.“

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