Flüchtlingsaufnahme in der ehemaligen Kaserne - Koch soll verkaufen und es kann weiter gehen

Die Osteroder GRÜNEN erwarten, dass mit der neuesten Entwicklung um die Einrichtung einer Flüchtlingsaufnahme in der ehemaligen Kaserne der Knoten endlich durchgeschlagen wird und diese anstrengende Geschichte nun ein gutes Ende findet. Die GRÜNEN sehen die Zeit für Kasernenbesitzer und Princess-Geschäftsführer Wolfgang Koch nun auch endgültig abgelaufen, sich als fähig zur Umsetzung dieses Projektes zu erweisen. Insofern begrüßen die GRÜNEN die Pläne eines neuen Investors, die Kaserne zu kaufen und die offensichtliche Verkaufsbereitschaft von Koch. Dass Wolfgang Koch dabei wahrscheinlich trotzdem mit einer goldenen Nase aus der Sache rauskommt ist mehr als ärgerlich und mit nichts verdient, so Raymond Rordorf, Sprecher der GRÜNEN im Landkreis Osterode. 160000,- Euro bezahlt und für einen siebenstelligen Betrag weitergeben. Hier hätten Land und Bund heute selber viel Geld sparen können, wenn die Kaserne nicht vorschnell verscherbelt worden wäre, ohne Land und Kommune bei Verkaufsabsichten einzubeziehen. Den Osteroder GRÜNEN sei im Moment aber eher wichtig, dass es eine Erstaufnahmeeinrichtung in Osterode am Harz zeitnah geben wird. Diese Plätze werden dringend gebraucht, um eine angemessene Erstaufnahme und eine sachgerechte Verfahrenszeiten für Menschen in Not zu gewährleisten. Die Osteroder Einwohner und Einwohnerinnen scheinen der Flüchtlingsaufnahmeeinrichtung sehr positiv entgegenzusehen und das sei in heutigen Tagen ein weiteres starkes Argument für Osterode. Außerdem, so Rordorf, sehen wir Til Schweiger nach seinen öffentlichen Stellungnahmen weiter in der Pflicht, sich für eine "Vorzeigeeinrichtung" in Osterode am Harz zu engagieren. Dass jetzt erst einmal die Flüchtlingseinrichtung Osnabrück in Schweigers Fokus gerückt ist verwundere nicht wirklich, wenn sich Schauspieler und zuständiger Innenminister und ehemaliger Oberbürgermeister von Osnabrück, Schweiger und Boris Pistorius, in der Angelegenheit gemütlich zusammensetzen. Schweigers Engagement für Flüchtlinge sehen die Grünen uneingeschränkt positiv und hoffen, dass es nachhaltig ist.

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