Klärschlammverbrennungsanlage in Osterode - Bürgerversammlung am 20. August 2014

Klärschlammverbrennungsanlage in Osterode

Osteroder GRÜNE begrüßen Bürgerinformation


Im Lasfelder Gewerbegebiet Westharz soll eine moderne Klärschlammverbrennungsanlage gebaut werden, die eine etwa 50 mal höhere Kapazität haben soll als in Osterode Klärschlamm anfällt. "Die Stadt informierte darüber etwas allgemein und verklausuliert mit der Bezeichnung Recyclinganlage" ,kritisiert Raymond Rordorf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Schon im September soll dafür ein Grundstück der Stadt verkauft werden und damit der Anlagenbau möglich werden. Die Osteroder GRÜNEN begrüßen, dass die Osteroder Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger vorab zu einer Informationsveranstaltung am 20. August ins Rathaus einlädt. "Das war auch schon anders geplant und fand unsere deutliche Kritik", so Rordorf, Vorsitzender der Ratsfraktion.  Nur den Termin in der Hauptferienzeit halten die GRÜNEN für schlecht gewählt.
"Für Klärschlamm scheint die Monoverbrennung der aktuell beste technische Entsorgungs- und Verwertungsweg zu sein, allerdings werden wir bei der geplanten Kapazität unsere Luftschadstoffe aus Industrieanlagen nicht gerade vermindern". Darüber müsse offensiv im Vorfeld informiert werden, denn nach dem Grunstücksverkauf durch die Stadt gebe es im dortigen Industriegebiet keine weiteren politischen Einflußmöglichkeiten, eine zulässige und den Genehmigungsstandards entprechende Anlage zu verhindern.

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