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Besuch bei der 25 Jahrfeier der Grünen Landtagsfraktion in Hannover

Dagmar Schönstedt, Wolfgang Schubert und Jürgen Rähmer auf der Jubiläumsfeier in Hannover.

Besuch bei der AWO in Walkenried




Beeindruckendes Ausbildungsprojekt der AWO 

Grüne besuchten Domäne Walkenried 

Beeindruckt zeigte sich die Gruppe von Vorstandsmitgliedern der Grünen und dem Landtagskandidaten von Bündnis90/Die Grünen im Landkreis Osterode, Jürgen Rähmer aus Badenhausen, bei dem sommerlichen Besuch auf der Domäne in Walkenried. Die Domäne ist ein ehemaliges Gut, das von der Gemeinde Walkenried in baufälligem Zustand für einen Euro an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) verkauft wurde. Die AWO richtete hier 2001ein Eingliederungsprojekt zur Qualifizierung von in der Regel jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss ein. Jürgen Ropte als pädagogischer Leiter und Jürgen Kröger als Handwerksmeister kümmern sich neben Sandra Dehmlov  und  Axel Kaluzynski um Qualifizierung und Betreuung der Klienten. Dabei steht neben der schulischen Ausbildung die Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten zum Einstieg in das Berufsleben im Vordergrund. Der praktische Teil dabei dreht sich um die Sanierung und Renovierung der Domäne mit ihren Haupt- und Nebengebäuden. Die AWO hat für dieses Projekt bereits 400T Euro investiert und dabei, nach Meinung von Jürgen Rähmer, beachtliches geleistet. Für ganz wichtig halten die Grünen im Landkreis Osterode dieses Projekt zur Förderung benachteiligter junger Menschen, die ohne solche Hilfen chancenlos auf dem Arbeitsmarkt sind. Die Klienten werden vom Job Center des Landkreises zugewiesen und kommen aus der SG Walkenried und den Städten Bad Sachsa und Bad Lauterberg, wenige auch aus Herzberg. Etwa 300 Klienten wurden seit 2001 in der Domäne betreut, davon ca. 90 als Eingliederungsmaßnahme nach Hartz IV.

Rede von Fritz Vokuhl anlässlich der Kundgebung zum 1. Mai 2007 des DGB in Osterode

 Nebenbei bemerkt:

Es gibt professionell betreute Ausstiegsprogramme, um den braunen Sumpf zu verlassen. Betroffene lesen weiter auf: www.entimon.de  und www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

wir haben uns heute unter dem Motto „Du hast mehr verdient!“ zu unserer Veranstaltung

zum 1. Mai versammelt.

Im Aufruf des DGB wird daraufhingewiesen, dass die Menschen verunsichert sind, weil der

Sozialstaat tiefe Risse bekommen hat. Die zunehmende Privatisierung sozialer Sicherung und

die ausufernde prekäre Beschäftigung stellen die Lebensperspektiven von Millionen

Menschen in Deutschland und Europa immer mehr in Frage.

Die Feinde unserer Demokratie versuchen diese Schieflage der Gesellschaft für sich zu nutzen. Wir sehen uns einem Angriff durch in der Tradition der NSDAP denkende und lebende Nazis ausgesetzt.

Nicht nur im Südteil unseres Landkreises, mit dem Schwerpunkt Bad Lauterberg und

Scharzfeld, sind sie aktiv geworden.

Rechtsextreme Weltbilder und rechte Orientierung sind eine Gefahr für unsere Demokratie.

Ihre Kernelemente sind fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Einstellungen. Sie

sind längst keine Randerscheinung in unserer Gesellschaft mehr. Nicht nur „Außenseiter“,

sondern auch „Etablierte“ sympathisieren mit rechten Ideologien.

Die Gewaltbereitschaft von rechten Gruppierungen gegen „Fremde“ und „Ausländerinnen

und Ausländer“ und “anders Denkende“ ist erschreckend.

Die wiederholten Wahlerfolge rechter Parteien sind besorgniserregend. Auch unser Landkreis

ist, durch den Einzug des NPD-Kadermitgliedes Michael Hahn in den Rat der Stadt Bad

Lauterberg, davon betroffen. Er gehört keiner demokratischen, sondern einer leider noch nicht

verbotenen Partei an.

Auch die Zunahme prekärer Beschäftigung kann Grundlage für das Entstehen rechter

Orientierung sein, zu Unsicherheitsgefühlen und Orientierungslosigkeit führen.

Abstiegsängste sind auch unter qualifizierten Facharbeitern weit verbreitet. Sie sind nicht

immun gegen demokratifeindliche rechte Ideologien.

Die Bekämpfung des Rechtsextremismus ist deshalb eine Daueraufgabe von Politik und

Gesellschaft. Das Werben für demokratische Grundüberzeugungen, Toleranz und die

Anerkennung von kultureller Vielfalt muss auf der Agenda aller Parteien und Organisationen

stehen.

Ausgehend von der Analyse der vielfältigen strukturellen, sozialen und phsychologischen

Ursachen für das Erstarken des Rechtsextremismus müssen geeignete Gegenstrategien

entworfen und umgesetzt werden.

Gerade die Jugendlichen sind in den Fokus der Nazis geraten. Wie in der Wanderausstellung

des Verfassungsschutzes in der Kurt-Schröder-Halle dargestellt wurde versuchen die Braunen

gezielt die Musik und auch das Internet für ihre Anwerbeversuche zu nutzen. Wer diese

interessante Ausstellung in Osterode nicht gesehen hat, kann dies im Herbst in Herzberg

nachholen. Leider hat Hahn zwei bundesweit und im Verfassungsschutzbericht als

rechtsextrem eingestufte Musiker, Annett und Michel Müller nach Bad Lauterberg geholt.

Annett Müller gehört zu den führenden Nazistinnen in unserem Land. 

Des weiteren versuchen die Nazis die jungen Leute durch Saufabende, Freizeiten und andere

Angebote zu ködern. Am heutigen Tage soll ein Bus gechartert worden sein, mit dem die

rechtsextreme NPD ihre Anhänger zu einer braunen Maifeier karrt. Zur Stunde

finden Demonstrationen gegen Rechts statt. Unsere Solidarität gilt den Demokraten, die

sich den brauen Horden in Vechta und in anderen Städten unseres Landes entgegenstellen und

unsere Demokratie verteidigen.

 

 

 

 

Ich habe darüber nachgedacht, wie ich die Vorkommnisse in Scharzfeld während des

NPD-Landesparteitages ansprechen sollte. Ich möchte mich auf den Hinweis beschränken,

dass unter den mir bekannten Umstände es sehr fragwürdig ist, wenn ein Bürgermeister

sich nicht gegen Nazis stellt, sondern zu ihnen freundlichen Kontakt sucht. Gerade durch

solches Verhalten werden die braunen Verführer hoffähig gemacht.

Anstatt sich für die Demokratie einzusetzen, wurden die Rechte nach unserem Grundgesetz,

dazu gehört auch die Pressefreiheit, durch den Herzberger Bürgermeister nicht verteidigt

sondern beschädigt. Frau Andrea Roepke, eine sehr verantwortungsvolle und ausgezeichnete

Journalistin und ihre Kollegen wurden zum Angriffsziel des Herrn Walter. Dafür fehlt mir

jegliches Verständnis.

Das lobenswerte Beispiel der jungen Leute in Herzberg die am Montag vor acht Tagen eine

spontane Demonstration für Ihre Rechte auf Durchführung eines “Konzerts gegen Rechts“

genutzt haben, auch hier wurde von fehlender Unterstützung durch den Bürgermeister

berichtet, sollte für uns alle Ansporn und Vorbild im Kampf gegen Rechts sein.

Ich bitte Jede und Jeden von Euch, sich aktiv an den Aktionen gegen Nazis und andere Rechte

zu beteiligen. In den nächsten Wochen und Monaten wird es vermehrt entsprechende

Möglichkeiten geben sich persönlich einzubringen und für unsere Freiheit und Demokratie zu kämpfen.

Es lohnt sich sich für die Demokratie in unserem weltoffenen Land, auch in einer

globalisierten Welt, einzusetzen und unsere friedliche Lebensweise gegen Nazis zu

verteidigen.

 

Nie wieder Massenmord! Nie wieder Faschismus!     

Ich danke Euch.   

 

Fritz Vokuhl

 

 

 

Grüne zum Thema NPD-Landesversammlung in Scharzfeld

Nach Meinung der Grünen im Landkreis Osterode hat sich die NPD den Zugang zum DGH für den Landesparteitag in Scharzfeld erschlichen, allerdings auf Basis eines völligen Versagens der Aufmerksamkeit der Pächterin. Wenn unsere Informationen zutreffen, habe der NPD-Ratsherr Hahn aus Bad Lauterberg den Saal angemietet. „Spätestens hier hätten bei jedem Wirt alle Alarmglocken läuten müssen“, so Rordorf. Aber menschliches Versagen ist schwer zu verhindern. Wirklich schlimm, nach Meinung der Grünen, ist die öffentliche Wirkung von Walters Auftritt auf der Landesversammlung der NPD. Dabei sei der unmögliche Umgang mit der Presse nur ein Gesichtspunkt. „Viel schlimmer wirkt langfristig“, so Dagmar Schwarzer, Ratsfrau der Grünen im Herzberger Stadtrat, „dass dieses fast kumpelhafte Verhalten des Bürgermeisters, Türöffnerfunktion für die NPD in weite Kreise unserer Gesellschaft bedeute. Wie sollen Bürger kritische Distanz halten, wenn der Bürgermeister bei den Nazis seine Schorle trinkt und Aktivitäten wie Rock gegen Rechts in seiner Stadt strikt ablehnt“. Leider gebe es mittlerweile mehrere Beispiele dieser Art, gerade aus dem vergangenen Kommunalwahlkampf, wo sich Partei- und Bürgerinitiativenvertreter und auch Verwaltungen wenig problembewusst mit rechtradikalen Aktivitäten  auseinander gesetzt haben. Dies muss nun ein Ende haben, so Rordorf.

 

Offline:

(Gemeint sind damit freundliche Begegnungen am NPD Infotisch (Eike Röger), unzureichende Plakatierauflagen für die NPD in Bad Lauterberg (Plakatanzahlbeschränkung vergessen), Aussagen wie: sind doch ganz ganz umgängliche Leute, von Matzennauer, Aufruf gegen Rechts wird von SPD Bad Lauterberg nicht mitgetragen).

NPD hätte nicht im DGH Scharzfeld tagen dürfen

Grüne im Kreisverband Osterode kritisieren Pächter des DGH

Der Vorstand der Grünen im Kreis Osterode zeigte sich entsetzt, dass die Aktivitäten der rechten Szene in unserem Landkreis Stück für Stück zunehmen. Neuer Höhepunkt ist die Landesversammlung der NPD in Scharzfeld. Die Grünen kritisieren in diesem Zusammenhang die Überlassung der Räume durch den Pächter an die rechtsradikale NPD. "Bestenfalls kann man dem Pächter Unwissenheit oder Naivität unterstellen aber trotzdem bleibt ein katastrophaler Imageverlust für die Stadt Herzberg und ihre Gemeinde Scharzfeld und für unseren Landkreis" meint Raymond Rordorf Sprecher der Grünen.

Rordorf rät, für die Pachtverträge aller öffentlichen Liegenschaften explizit die Nutzung durch radikal eingestufte oder durch den Verfassungsschutz beobachtete politischen Gruppierungen auszuschließen. Auf jeden Fall sollte unverzüglich auch durch Aufklärung gehandelt werden, um Aktivitäten der Szene , die sich auch um Grillplätze, Zeltlager und ähnliches bemühen, auf öffentlichen Plätzen zu unterbinden.

Geselliger Teil bei der Kreismitgliederversammlung 2007 im Jugendgästehaus Osterode am Harz, in der Pause gab es ein hervorragendes Büfett komplett in Bioqualität.

Grüne verbessern ihre Mandate im Landkreis Osterode von sechs auf neun.

Nach den Wahlen am 10. September verfügen die Grünen im Kreisverband Osterode über folgende Mandate:

KT Osterode:

Raymond Rordorf

Fritz Vokuhl

SR Osterode:

Thekla Gudjons

Raymond Rordorf

SR Herzberg:

Dagmar Schwarzer

SR Bad Lauterberg:

Fritz Vokuhl

SR Bad Sachsa:

Hans Christian Metzger

SG Bad Grund:

Jürgen Rähmer

Ortsrat Freiheit-Osterode:

Wolfgang Hypko

Auch am Sonntag wird noch ein bisschen Wahlkampf gemacht.


Auch in Osterode war ein "Tapetenwechsel" fällig.


Plakataktion gegen Neonazis in Bad Lauterberg


Bad Lauterberg im Wahlkampf 2006



Infostand am 2. September in Osterode

Sehr schöne Sonntagsveranstaltung mit Jürgen Trittin: Erst die Radtour am Mühlengraben dann zum Hoffest.


Jürgen Trittin hält auf dem Hoffest eine Rede zum Thema Klimaschutz - erneuerbare Energien. Weitere Fotos unter www.eseltreiber.de


Erfolgreiche Wahlkampfveranstaltung: Radtour mit anschließendem Hoffest in Düna.


2. Boule-Turnier der Osteroder Grünen an der Sösepromenade in Osterode am Harz






Grüne Wahlkampf-AG in Action

Wahlversammlung für den gesamten Kreis Osterode

Bei der Aufstellung der KandidatInnen zur Kommunalwahl am 10. September 2006 hatten die Grünen in ihrer Mitgliederversammlung am 13. Juni viel zu wählen und auszuzählen, da der Kreisverband mit deutlich mehr KandidatInnen und in mehr Wahlbereichen als 2001 antritt.

So bewerben sich die Grünen in Osterode Kreis, Stadt und Ortschaft Freiheit, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Samtgemeinde Bad Grund, Samtgemeinde Walkenried und in der Gemeinde Walkenried um Mandate in den Kommunalparlamenten.

 

Auf 46 Listenplätzen kandidieren sehr viele parteilose KandidatInnen, wobei insgesamt mehr Frauen als Männer für die Grünen im Landkreis Osterode antreten. In Herzberg wurden zur Gemeinderatswahl Stadt Herzberg am Harz und für den Wahlbereich 3 Herzberg zur Kreiswahl reine Frauenlisten mit der Spitzenkandidatin Sigrid Nordhausen aufgestellt.

 

In Bad Lauterberg im Harz treten Fritz Vokuhl und Dagmar Schönstedt als Spitzenkandidaten an und kämpfen um ein oder zwei Ratssitze.

 

In Bad Sachsa geht es mit Frontmann Hans Christian Metzger um einen oder vielleicht diemal auch zwei Ratssitze, dann vielleicht mit Ute Janich als Fraktionskollegin.

 

In Walkenried tritt wieder Reinhard Schu für die Gemeinde und Samtgemeinde an.

 

Erstmals ins Rennen geht Jürgen Rähmer aus Badenhausen für den Samtgemeinderat Bad Grund und als Nummer eins für den Kreiswahlbereich 1, Bad Grund/Osterode.

 

In Osterode am Harz kandidieren für den Stadtrat als Spitzenkandidaten: Thekla Gudjons, Wolfgang Hypko, Raymond Rordorf und Dr. Reiner Schenk.

 

Da die Grünen Thekla Gudjons wieder als ihre Abgeordnete im Kreistag sehen wollen, wurde Thekla Gudjons auf Platz 1 des Kreiswahlbereiches Bad Lauterberg/Hattorf gewählt, den die Grünen als einen der aussichtsreichsten Wahlbereiche für die Partei im Landkreis Osterode einschätzen.

 

"Sahnehäubchen" ist für die Grünen im Landkreis Osterode die Landratskandidatur von Raymond Rordorf. Es soll damit betont werden, dass eine im Landkreis Osterode etablierte Partei die "süße Pflicht" hat, an demokratische Wahlen teilzunehmen, wenn sie geeignetes Personal in ihren Reihen hat. Und genau dies ist nach Meinung der Mitgliederversammlung mit dem jetzigen Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und im Osteroder Satdtrat, Raymond Rordorf, gegeben. Ein Kandidat, der in dem - leider unwahrscheinlichem - Falle der Wahl zum Landrat durch die wahlberechtigten Frauen und Männer im Landkreis Osterode am Harz, es nicht nur machen, sondern auch gut machen würde.

Kinovorführung zum 20. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe

um Jahrestag "20 Jahre Tschernobyl-Katastrophe" laden die Osteroder Grünen für einen Eintrittspreis von 2 Euro zu einer Sondervorführung um 19 Uhr am Mittwoch, den 26.04.2006 in Herzberg in das Kino Central Lichtspiele ein.

 

 

Am 26. April 1986 ereignete sich die Katastrophe im Atomreaktor Tschernobyl Block 4. Der Hergang des Unfalls ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Er gilt als schwerste nukleare Havarie und war eine der größten Umweltkatastrophen überhaupt. Es war nicht nur der Super GAU für die Menschen in der Ukraine, Russland und Weißrussland, deren Gesundheit und Lebenswelt zerstört wurden. Es war auch der Super GAU für jenen Machbarkeitswahn, der die Risiken der Atomenergie immer wieder herunter geredet und geleugnet hatte - bis die Strahlenwolke in den Tagen nach Tschernobyl Europa und die gesamte westliche Hemisphäre überzog.

 

 

 

Die Wolke kontaminierte Städte, Dörfer, Äcker, Wiesen und Wälder. Spiel- und Sportplätze wurden gesperrt. Viele Lebensmittel waren aufgrund ihrer hohen Strahlenbelastung für lange Zeit nicht mehr zum Verzehr geeignet.

 

 

 

Die Bilanz des schrecklichen Ereignisses:

 

 

 

In den ersten 13 Jahren nach Tschernobyl ist die Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle bei Kindern im Gebiet um das Atomkraftwerk dramatisch um das 58-fache gestiegen. Fast 100.000 Menschen sind bislang an den Folgen der Katastrophe gestorben. In der Folgezeit wurden ca. 371.000 Menschen aus dem Gebiet 30 km um den Reaktor evakuiert und mussten ihre Heimat für immer verlassen. Mehr als 200 Gemeinden hörten auf zu existieren. Die radioaktiv verseuchte Sperrzone ist heute 4.300 km2 groß.

 

 

 

Auch 20 Jahre nach dem Reaktorunfall leidet die Bevölkerung in den am stärksten betroffenen Staaten Ukraine, Weißrussland und Russland noch unter den Folgen der Katastrophe, an seelischem Leid, an Verstrahlung, Traumatisierung, Ängsten, zerstörten Bindungen, verlorener Heimat und Vertrauensverlusten. Die Folgen der Katastrophe dauern an, selbst Tausende Kilometer von Tschernobyl entfernt. So waren noch Anfang 2004 fast 400 Farmen mit über einer Viertelmillion Schafe in England, Wales und Schottland betroffen, und in Süddeutschland überschritten insbesondere Wildschweine häufig den Grenzwert und durften nicht vermarktet werden.

 

 

 

Die Katastrophe von Tschernobyl hat uns gezeigt, welches Gefährdungspotenzial in der Nutzung von Atomenergie liegt. Die Gefahren, die in dieser Technologie stecken, sind allgegenwärtig, dies zeigt allein die Anzahl der Störfälle der letzten Jahre, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Mit dem Anschlag auf das World Trade Center in New York ist die Bedrohung durch einen terroristischen Anschlag auf ein Atomkraftwerk nicht mehr weg zu diskutieren. Gezielt herbei geführte Flugzeugabstürze und Anschläge mit panzerbrechenden Waffen auf Atomkraftwerke sind seit dem 11.September 2001 zu einem nicht zu unterschätzenden Risiko geworden. Weder können Terroranschläge auf Atomkraftwerke mit Sicherheit ausgeschlossen werden, noch sind Atomkraftwerke dafür gebaut, einem Terrorangriff mit Sicherheit standzuhalten.

 

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl mahnt uns zur konsequenten Fortsetzung des Atomausstiegs und des Umstiegs auf erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung in Deutschland.

 

Grüne laden zur Diskussionsveranstaltung ein:

Kreis Osterode. Der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen lädt alle interessierten Eltern, Betreuerinnen und Betreuer zu einer Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 28. Februar um 19 Uhr in der Aula der heilpädagogischen Einrichtung der Lebenshilfe, Kastanienplatz 27 in Herzberg, ein.

Die systematische Ausbildung und Förderung unserer Kinder außerhalb der Familie soll früher einsetzen und besser werden. Gleichzeitig soll das Betreuungsangebot immer weiter ausgebaut werden, um für Eltern den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf kommt als wichtige Daueraufgabe hinzu. Wie ist die Situation in den Kindertagesstätten und Kindergruppen freier Anbieter in unserem Landkreis?Welche Ziele und Ideen gibt die Politik zur Weiterentwicklung der Kinderbetreuung vor und wie gelingt die Umsetzung vor Ort? Wie können Erzieherinnen und Träger die wachsenden Anforderungen erfüllen? Für diese und weitere Fragen bieten wir ein Diskussionsforum mit Fachleuten an.

 

Für Kurzvorträge und als Diskussionsteilnehmer sind eingeladen: die nds. Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen Meta Janssen-Kucz, Bettina Diedrich, Leiterin der Kindertagesstätten der Lebenshilfe in Herzberg, Georg Merse, Jugendhilfeplanung Landkreis Osterode und Volker Schirmer, Bereichsleiter Jugend in der Stadtverwaltung Osterode. Moderation: Ratsmitglied und Kreistagsabgeordneter Raymond Rordorf aus Osterode.

 

Australopithecinen in Osterode?

Noch wird bei den Grünen gerätselt: handelt es sich um einen frühmenschlichen Schädel oder um die Reste eines Wildschweines.

Anfragen beim Kreisjägermeister sollen Klärung bringen.

Grüne tun etwas für den Naturschutz

Raymond Rordorf legt Teich im heimischen Garten an.

 

Aktuell:

 

Erstes Exemplar von Rana esculenta eingetroffen.


Von wegen alle Umweltauflagen eingehalten.

Auch wenn der Landrat des Landkreises Osterode bei der Eröffnung zur Welfenralley in Richtung der Kritiker dieser Motorsportveranstaltung betont hatte, dass alle Umweltauflagen eingehalten werden, sprachen die sichtbaren Überbleibsel dieser Veranstaltung eine andere Sprache: zerfahrene Wegeseitenränder in der Feldflur, umgefahrene Gebüsche und zurückgelassene Autoteile.

Veranstaltung zum Thema Biogasanlagen im Landkreis Osterode

Mit Strom und Wärme aus Bioenergieanlagen lässt sich Geld verdienen seit durch die Bundesregierung die Abnahme von Bioenergie zu festen Preisen und mit sicherem Förderhorizont eingeführt wurde.

Die Verwaltung des Landkreises Osterode hat schnell reagiert und eine Studie über das Potential der Bioenergienutzung im Landkreis erstellen lassen. Es geht dabei um die Möglichkeiten, Biomasse, also letztlich Feldfrüchte, zu vergären und das gewonnene Methan zu verstromen. Strom und Wärme kann auch direkt z.B. aus Holz- oder Strohheizkraftwerken thermisch genutzt werden. Interessant wird auch die Nutzung von Biogas für Erdgasfahrzeuge, die erste Biogastankstelle in Norddeutschland ist im Bau. Alle diese Nutzungen sind klimaneutral, da nur das Co2 freigesetzt wird, das exklusiv für diese Anwendung vorher in Pflanzen gespeichert wurde.

Am kommenden Dienstag den 24. Mai um 19:30h im Hotel "Harzer Hof" in der Bahnhofstrasse 26 in Osterode informieren Referenten über das Thema. Auf Einladung der Grünen werden Dr. Christine von Buttlar von der Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU), Franz-Michael Hemesath vom Landkreis Osterode und Volker Ruwisch als Projektbegleiter des Bioenergiedorfes Jühnde über die Osterode Bioenergiestudie und aktuelle Entwicklungen zum Thema "Bioenergie und Klimaschutz" berichten. Raymond Rordorf von den Osteroder Grünen wird die Diskussion moderieren und lädt herzlich zu der Veranstaltung ein.

 

Osteroder Termine

1. Deutschland-Trailwalker in Osterode - Raymond Rordorf organisiert Ratsmannschaft

Informieren Sie sich über den Wohtätigkeitslauf. Link hier.

Termine KV Osterode

Grüner Arbeitskreis - nächste Sitzung am 14. September 2010

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Aktiventreffen mit Viola von Cramon

Die Osteroder Mitglieder und Aktiven treffen sich am Freitag, den 20. August mit der Bundestagsabgeordneten Viola von Cramon in Osterode, Krebecker Landstraße 13 um 17.30h.

Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

GRUENE.DE News

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Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachstum mit den Erfordernissen von sozialer Gerechtigkeit?

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